12 Wissenswertes über die Hunderassen Belgiens

Rassen

Anmerkung der Redaktion: Haben Sie das neue PetAnimalsBlog-Print-Magazin in den Läden gesehen? Oder im Wartezimmer Ihres Tierarztes? Dieser Artikel erschien in unserer Oktober-November-Ausgabe. Abonnieren Sie PetAnimalsBlog und bringen Sie das zweimonatliche Magazin zu Ihnen nach Hause.

1. Vier Sorten, eine Rasse

Die belgischen Schäferhunde sind vier Sorten derselben Rasse, die sich in Fellfarbe, Textur und Länge unterscheiden. Sie sind nach den Städten und Vororten in der Nähe von Brüssel benannt, wo jeder zuerst gezüchtet wurde. Die meisten Länder betrachten sie immer noch als eine einzige Rasse, aber der American Kennel Club gibt jeder Sorte einen separaten Status. Der Belgische Schäferhund oder Groenendael (Grown-en-dahl) ist der langhaarige schwarze Hund. Obwohl es oft für einen Deutschen Schäferhund gehalten wird, sind die beiden nicht verwandt. Der vielseitige Belgische Schäferhund ist ein ausgezeichneter Hirte, diente aber auch auf den Schlachtfeldern als Nachrichtenträger und Verteidigungshund.

2. Das Vereinsmotto

Der Belgier Tervuren (Ter-vyour-en) ist die Langhaar-Variante, die nach dem Dorf östlich von Brüssel benannt wurde. Der Terv zeigt eine hohe Intelligenz und leichte Trainierbarkeit. Das Motto des American Belgian Tervuren Club lautet: Ein ausgewogener Tervuren hat an jedem Ende seinen Namen.

3. Polizeihund extraordinaire

Der Malinois (Mal-in-wah) ist die Kurzhaar-Variante. Weltweit ist der Malinois der bevorzugte Arbeitshund für Polizeiarbeit, Personenschutz und Sport wie Schutzhund. Der Malinois wurde erfolgreich verwendet, um solche Gerüche wie Sprengstoffe, Beschleuniger und Narkotika zu erkennen. Der US-Geheimdienst benutzt Malinois (gleiche Schreibweise, Singular und Plural), um das Weiße Haus zu schützen.

4. Malinois in den Medien

In der TV-Krimiserie Person of Interest steht ein Malinois namens Bear. Der Spielfilm 2015 Max spielt einen Malinois gleichen Namens, der aus dem Dienst des US Marine Corps zurückkehrt.

5. Seltenste der seltenen

Die Laekenois (Lack-in-Wah) ist die jüngste der belgischen Schäferhunde, die sich in den USA etablieren. Es ist die rehbraune, rauhaarige Sorte, die aus der Stadt Laeken stammt. Es befindet sich derzeit in der American Kennel Club Diverse Klasse und hat noch keinen Vollzuchtstatus erhalten.

6. Ein einzigartiger Job

Neben der Pflege der Herden hatten die Laekenois eine weitere einzigartige Aufgabe, nämlich die Leinentrocknung auf den Feldern zu überwachen. Später diente er während der beiden Weltkriege als Bote.

7. Alles Hagel zum Bart

Der schroffe, doppelt überzogene Bouvier des Flandres (Boov-yay-day-Flan-dra) wird oft an seinem buschigen Markenbart erkannt. Die Besitzer gewöhnen sich an ihre Bouviers, die sich einen nassen Bart in den Schoß legen wollen. In der Tat ist einer der Spitznamen der Rasse Vuilbaard ("dreckiger Bart"), und der Newsletter des amerikanischen Bouvier Clubs trägt den Titel Dirty Beard.

8. Bouvier im Weißen Haus

Präsident Ronald Reagan hatte während seiner Präsidentschaft zwei Hunde im Weißen Haus: Lucky the Bouvier und Rex the Cavalier King Charles Spaniel. Lucky war ein großer, überschwänglicher Hund, und viele lustige Fotos erschienen in Zeitungen, in denen Lucky den Präsidenten "begleitete". Schließlich wurde Lucky auf die Ranch der Reagans verlegt, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte.

9. Filmstar

Griffon Hundefreunde haben einen besonderen Grund, Jack Nicholson zu danken. Nicht nur die romantische Komödie So gut wie es geht war nicht nur unterhaltsam genug, um ihm einen Oscar zu verleihen, sondern auch Filmfreunde in den charmanten Brüsseler Griffon, dank Jacks Hunde-Co-Star. Tatsächlich wurden sechs verschiedene Griffons verwendet, um Virdell zu spielen.

10. Mehr als eine drahtige Rothaarige

Obwohl der rothaarige, rote Brüsseler Griffon das bekannteste Aussehen ist, gibt es die Rasse auch in einer glatt beschichteten Variante und in einer Reihe von Farben, einschließlich solidem Schwarz, Schwarz und Hellbraun Mischung aus Schwarz und Rotbraun namens "Belge".

11. Der kleine Kapitän

Schipperke (Skip-er-key) ist Flämisch für "Little Captain". Obwohl er ein Kanalboot-Hund genannt wird, war die Rasse bei Schuhmachern und anderen Arbeitern ebenso beliebt wie auf den Kanälen ein fähiger Wachhund und Ratter. Die Bewunderer der Schip schätzen damals und heute die gute Laune und die Langlebigkeit der Rasse (es ist nicht ungewöhnlich, dass Schips bis in ihre späten Teenagerjahre hineinlebt).

12. Nicht nur einfaches Schwarz

Obwohl der American Kennel Club Rassestandard einen rein schwarzen Hund verlangt, sind andere Farben zu sehen. Der britische Rassestandard erlaubt andere feste Farben, die beliebtesten sind Reh, Sahne und Schokolade.